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Resistente Rebsorten, resistente Bürokratie.
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Vitigni resistenti PIWI: la Puglia non può più aspettare
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Veröffentlichungsdatum
Verlag
Puglialive
Zusammenfassung
Puglia produziert mehr Wein als jede andere Region Italiens, doch beim Thema Innovation ist der Fortschritt auffallend langsam. Am 1. April wird eine Konferenz in der Villa Neviera in Cellino San Marco – organisiert von Cantine Due Palme und U.Co.Vi.P. – eine direkte Frage an die Regionalregierung richten: Warum wurde beim Thema Piwi nichts unternommen? Die Pilzwiderstandsfähige Rebsorten sind längst keine Neuheit mehr. Die nördlichen Regionen haben sie bereits eingeführt und sehen klare Ergebnisse: Der Fungizideinsatz wurde um 80 bis 90 Prozent reduziert, die Bodenbedingungen haben sich verbessert und die Produktionskosten sind gesunken. Sorten wie Solaris, Bronner, Johanniter, Souvignier Gris und Cabernet Cortis sind inzwischen offiziell im nationalen Rebenregister Italiens eingetragen. Die Werkzeuge sind vorhanden und die Forschung ist gut etabliert.Was unklar bleibt, ist, warum Puglia noch nicht nachgezogen hat. Angelo Maci von Cantine Due Palme hatte das Thema bereits 2016 bei den Regionalbehörden angesprochen, doch der Vorschlag blieb unbeantwortet. Fast zehn Jahre später gibt es noch immer weder ein strukturiertes Versuchsprogramm noch finanzielle Anreize. Unterdessen sind Regionen wie Venetien, Südtirol, Trentino, Friaul-Julisch Venetien und die Lombardei ohne viel Aufsehen vorangegangen. Angesichts dieser Untätigkeit entschied Cantine Due Palme, eigenständig zu handeln, und gründete seinen eigenen Parco Sperimentale della Vite e del Vino in Zusammenarbeit mit der Universität Salento. Seit 2022 werden Reben in fünf Forschungsbereichen angepflanzt und Sorten wie Sauvignon Kretos, Sauvignon Nepis, Cabernet Eidos, Cabernet Volos, Merlot Khorus und Merlot Kanthus getestet. Von der bevorstehenden Konferenz wird erwartet, dass sie sich für öffentliche Fördermittel im Zusammenhang mit Institutionen wie der Fondazione Edmund Mach einsetzt, ebenso für finanzielle Unterstützung für Winzer, die bereit sind, diese Sorten anzubauen, sowie für eine konkretere Diskussion mit den DOC-Konsortien über deren Aufnahme. Ob diese Forderungen zu konkreten Maßnahmen führen werden, bleibt ungewiss.